

SteveMartok
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Hallo Michael,
die Filteranlage passt aber perfekt zu dem Pool…und vor allem, mit geteilten Filter, das ist doch super!
Dass mit dem ,,Gegendruck“ ist genau das gleiche wie der Druckverlust, den ich beschrieben habe, da lasse Dich mal nicht beirren. Es geht halt um den Strömungswiderstand, der wird natürlich größer, je länger die Verrohrung wird, jedoch kann man das eben durch einen größeren Rohrdurchmesser ausgleichen. Das würde aber bei Dir überhaupt nicht not tun, weder eine 63er Verrohrung noch die große Pumpe. Die mitgelieferte PP7-Pumpe lacht über solche Strecken nur, das ist für die gar kein Problem.
Die 11m³-Pumpe wird bei Poolsana auch nur mit einem 500er Filter angeboten, diese Kombi ist alles andere als optimal ausgelegt, die würde das Wasser mit einer Geschwindigkeit von 56 m/h durch das Filtermaterial jagen, da bleibt aber mal gar kein Dreck hängen, eher wird noch der Filtersand in den Pool geblasen…schau einfach mal auf die angehängte Übersicht Filtergeschwindigkeiten!
Hier würde ich mal die Kollegen von Poolsana fragen, welche Vorteile die große Pumpe haben soll bei Dir, wie sich das auf den Druckverlust in Zahlen auswirkt und wie es sich mit der Filtergeschwindigkeit verhält, also ob sie eine optimale Filtergeschwindigkeit von max. 30 m/h garantieren können.
Deshalb: Ich rate Dir, die in dem Set enthaltene Filteranlage zu verwenden.
Zu den Verengungen:
Hier wird oft was erzählt von ,,Flaschenhals“ oder ,,…es kann nur so viel Druck durchgehen wie durch die engste Stelle“ oder so etwas. Das stimmt aber absolut nicht. Einige Verengungen an Pumpe, Wege-Ventil, Skimmer oder Düsen machen bei einer Poolverrohrung so gut wie nichts aus, die hat man in jedem System, auch mit 38er Schwimmbadschlauch oder eben auch 50 mm. Das Hauptaugenmerk bei einer Poolverrohrung macht eben der Druckverlust durch den Strömungswiderstand in den Rohrleitungen aus. Das liegt daran, dass ein Poolfiltersystem nicht auf Druck ausgelegt ist, sondern auf hohe Wassermenge. Deswegen ist es absolut auch kein Problem, 63er Rohr an normale Pumpen und Filter-Bauteile mit 1 1/2 Zoll Gewinde für 50 mm anzuschließen…der Druckverlust ist an diesen Teilen vernachlässigbar.
Das mit den Düsen gegenüber habe ich nicht ganz verstanden, es ist doch eh ein Rundpool, da braucht man keine zwei Düsen, ich würde zwar auch zwei machen, aber es reicht da locker auch eine. Und gegenüber vom Skimmer müssen die auch nicht sein, das Wasser muss nur in eine leichte Drehbewegung versetzt werden, dass reicht aus.
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Hallo Michael,
es wäre interessant zu wissen, welche Filteranlage hier der ,,Standard“ sein soll?
Für Dein Volumen wird eine Filteranlage mit 400 mm Behälter für 50 Kg Sand und eine Pumpe mit 6 m³/h bei 8 m Wassersäule benötigt. Hier: wären die allzeit potenten Allzweckwaffen für Pools bis 20 m³ zu nennen:
https://www.poolsana.de/sandfilteranlage-pro-400/aquaplus-6-poolsana-edition-anthrazit
oder mit etwas besserer Pumpe:
https://www.poolsana.de/sandfilteranlage-pro-prime-400/speck-pp-7
oder mit noch etwas höherwertiger Pumpe:
Das Problem, was ich schon oft mitbekommen habe, ist, wenn es um längere Strecken geht, von diversen Shops, Poolbaufirmen oder sonstigen Leuten in Foren gern mal größere Pumpen empfohlen werden. Diese Sichtweise ist einfach und ein vermeintliches Problem schnell gelöst. Aber um was geht es hier genau? Es geht doch um den Druckverlust aufgrund der Reibungsverluste in der Verrohrungs-Strecke. Hier einfach zu einer größeren Pumpe zu raten, ist kontra-produktiv. Eine größere Pumpe kostet nicht nur mehr in der Anschaffung, sondern auch im Energie-Aufwand. Ein kleiner Vergleich dazu: Schleift die Bremse beim Auto, ist hier auch nicht der richtige Weg, einfach mehr Gas zu geben!
Die vorgeschlagene Pro-Pump 11 braucht zudem einen Filterbehälter min. 600 mm mit 125 – 150 Kg Sand…an einen kleineren Filterbehälter würde diese Pumpe den Dreck einfach durch das Filterbett blasen!
Wenn es um 12 m Verrohrung geht, kann man die Druckverluste ganz einfach ausrechnen:
https://www.druckverlust.online
Ich habe mal den Druckverlust mit 13 m Strecke und Verwendung der von mir genannten Pumpen (6m³/h bei 8 m WS) berechnet: Wenn Du hier mit 50 mm PVC Hart & Flex verrohrst, hast Du einen Druckverlust von 0,043 Bar. Das ist für so eine Pumpe lächerlich, das merkt die nicht mal. Man könnte den Druckverlust dennoch reduzieren, indem man einfach einen größeren Durchmesser der Verrohrung nimmt, also 63 mm. Dann beträgt der Druckverlust nur noch 0,014 Bar. Wenn hier nicht unbedingt noch das Wasser auf einen 5 m hoch gelegenen Solarabsorber gepumpt werden soll, sind 63 mm meiner Meinung nach nicht notwendig,. allenfalls könnte man die Ansaugstrecke vom Pool zur Pumpe in 63 mm verrohren, das kann man gern überlegen.
Wenn noch Fragen sind, stelle sie gern!
Gruß S.M.
poolsana.de
Sandfilteranlage Pro 400/AquaPlus 6 POOLSANA-Edition anthrazit
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Hallo Micha,
ist zwar schon etwas her, aber ich antworte mal drauf:
Die Frage wäre, warum soll es der breitere und teurere Skimmer sein?! Die höhere Durchflussmenge wird ja nicht gebraucht hier bei der Poolgröße! Die Breite des gesamten Skimmers ist so knapp 300 mm, das ist schon ordentlich und das bei einem Durchmesser von 3 m. Sicher bekommt man den rein, die Höhe zw. Mitte Kreissegment der Stahlwand und der Gerade des Skimmers sind etwa 8 mm, dass ist der Wert, den der Skimmer, wenn man ihn da einbauen würde, das Blech aus der runden in die gerade Form ziehen würde….das ist schon nicht wenig.
Also, es wäre sicher machbar, aber da er ja auch so hoch angebracht würde, muss man eben schauen, ob man den Stahlmantel gleichmäßig bis unten dann so gerade bekommt in dem Bereich, damit er sich nicht irgendwie zu den Seiten verzieht und ob einem das dann auch oben von der Optik gefällt, wenn man da nicht gerade Randsteine über den Rand setzen will, da es ja den optischen Eindruck der Rundung bzw. des Ovals quasi unterbricht. Wie sich das Ganze bei ConZero verhält, weiß ich nicht, da ja kein Beton hinterfüllt wird.
Eine Möglichkeit wäre auch, sich zwei entsprechende Ausgleichsrahmen 3D zu drucken (lassen), die das Kreissegment, also die Rundung hinten und auch vorn an der Blende ausgleichen. Dazu ein paar längere Schrauben, das wäre gut machbar. Wurde schon für Rechteck-Framepools so gemacht, um den Winkel der Folienwand auszugleichen, damit der Skimmer da drin gerade sitzt.
Ich für meinen Teil würde einen Miniskimmer einsetzen, der ist einfach, günstig, hat eine gute Qualität und reicht für die Größe an Pool voll aus.
Gruß Steve
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SteveMartok.
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Hallo Patrick,
nein, da spricht nichts gegen. ich würde die Mauer bzw. Magerbeton-Hinterfüllung aber auf jeden Fall mit einer Noppenfolie o.ä. schützen, damit evtl Steine etc. keine Schäden verursachen können…denn Du musst ja die Verfüllung im Idealfall lagenweise verdichten.
Ansonsten sollte das aber kein Problem darstellen.
Gruß Steve
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SteveMartok
Mitglied28. August 2024 um 16:36 in reply to: Upgrade vom Aufstell- zum Einbaupool – PlanungsphaseHallo Ronald,
ich antworte mal, auch wenn die Frage schon ein paar Tage her ist.
Das mit den L-Steinen meinst Du so, dass Du diese als Stützmauer für die langen Seiten des Ovalpools verwenden willst, verstehe ich das richtig? Ich habe das nur nicht ganz mit dem Magerbeton verstanden…wenn Du L-Steine als Stützwand für die Längsseiten verbaust, brauchst Du da auch keinen Magerbeton, diesen bräuchtest Du dann nur für das Hinterfüllen der Rundungen.
Also…so als gelernter Landschaftsgärtner: grundsätzlich würde es schon funktionieren mit L-Steinen.
Aber…für die Höhe bräuchtest Du L-Steine 130 cm Höhe, 12er Stärke, 50er Fuß, Bewehrt. Da kostet einer in 50er Breite locker 180 €, in 100er Breite 280 €. Dazu das Gewicht, die kannst Du nur mit einem Bagger versetzen, da wiegt einer locker 300 bis 500 kg, je nachdem. Dann kommt der Unterbau dafür hinzu und dass man die nur mit viel Erfahrung setzen kann…denn für die Stützwände müssten die wirklich schon perfekt gesetzt werden oder die zuvor gegossen Bodenplatte müsste entsprechend groß und vor allem perfekt plan und ausreichend dimensioniert sein.
Ich sage Dir ganz ehrlich: Es ist wesentlich einfacher und vor allem günstiger, die Bodenplatte zu gießen und da zwei Mäuerchen aus Schalsteinen drauf zu mauern und auszugießen!
Die Preise, die Du da in der ersten Frage genannt hast, die sind schon wirklich der Hammer…Wahnsinn, was die teilweise verlangen. und da sind noch keine Zusatzkosten oder Gartenwiederherstellung bzw. Pool-Terrasse etc. drin!
Ganz ehrlich, wenn Du kannst, mach es selbst, bau den Pool 7 x 3 x 1,2 (besser sind 1,5 oder 1,6 m Tiefe) aus Schalsteinen. Wenn Du das machen willst, kann ich Dir nur empfehlen, Mach dir einen Plan, welche Maße, welche Materialien verwendet werden sollen und lass Dir für 300 € eine Statik mit Materiallisten (Stahl & Beton) vorher für die Wände und die Bodenplatte machen, statt einfach aus dem Bauch heraus da einfach was zu machen…das spart am Ende massig Geld! Wenn Du nur einen Oval-Stahlpool bauen willst, würde ich auch da wenigstens eine Statik machen lassen für die Bodenplatte und die Stützwände, statt wie andere nach Gefühl da 25 cm Bodenplatten mit 2 Tonnen Stahl o.ä. in den Boden zu wemsen! Mach Dir auch einen Plan, eine Liste, was Du haben willst, wie es ungefähr werden soll, was Du wahrscheinlich an Werkzeugen und Material brauchen könntest und einen kleinen Zeitplan…die Leute glauben immer nicht, was das ausmacht, aber das ist wirklich eine Hilfe und spart richtig Geld, wenn man sich vorher Gedanken macht, was man evtl. an Werkzeug zu welchen Bauschritten da liegen haben muss.
Für die Größe an Pool solltest Du mit ein paar Helfern und wenn Du evtl. den Aushub günstig abgeben kannst (Bauern oder so) vielleicht so 30000 € + ein paar Kästen Bier an Kosten haben, plus minus…..!
Gruß Steve
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SteveMartok.
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Hallo Andreas,
ja, Poolheld ist natürlich noch eine ganz kleine Seite und es ist Sommer, da liegen alle eher im Pool, statt in Foren zu schreiben…🤣!
Also, wie geschrieben, die Magic-Pumpen sind super, und vor allem sind sie selbstansaugend, können also auch Luft ansaugen, das sollte man natürlich nicht dauerhaft machen, aber die Wellendichtungen gehen auch nicht gleich kaputt davon.
Aber die Frage ist ja: Warum sollte die Pumpe Luft ansaugen? Du hast doch einen geschlossenen Kreislauf, vom Skimmer (oder Überlaufbecken/-rinne etc.) über die Leitung durch die Pumpe, durch den Filter, ggf. durch Heizung und zurück in den Pool über die Einlaufdüsen. Wo soll da Luft reinkommen? Das wäre nur der Fall bei Inbetriebnahme nach der Winterpause oder wenn irgendwo etwas undicht ist. Aber die paar Meter Luft zieht die Speck einfach weg, das macht der überhaupt keine große Arbeit.
Gruß Steve
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Hallo Andreas,
da noch keiner geantwortet hat und ich mein Pool Engagement hier wieder mehr ausbauen möchte, mache ich das mal gern.
Also, die Magic 11 ist ein wirklich gute Pumpe, da mache Dir mal keine Sorgen, die lacht im Grunde über diese Strecke. Hier kannst Du gut mit 50 mm Flexrohr verrohren, dass sollte absolut kein Problem darstellen. Man kann auch über 63 mm nachdenken, zumindest auf der Ansaugseite oder eben beide, dass verringert nochmal ein ganz klein wenig den Strömungswiderstand, aber das ist denke ich hier marginal.. Im Technikraum einfach bei 50 mm bleiben.
Ich würde beachten, dass man den ganzen Kram schön in Arbeitshöhe einbaut, etwa so wie Thomas oder wie ich es habe, dass ist schon sehr komfortabel so. Aber das sollte in einer Gartenhütte ja kein Problem sein!
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Hallo Andrew,
Es wäre gut zu wissen, welche Absorber Du hast, wie es genau aufgebaut ist, welche Leitungen wo, welche Kugelhähne, welche Höhe, welche Pumpe mit was für einen Filter, welche Laufzeiten der Pumpe, was für Leistung ist bei der eingestellt und wie ist die Durchflussmenge?!
Ist das Problem mit dem Leerlaufen der Absorber schon immer so oder erst seit kurzem? Evtl. ist irgendwo eine kleine Undichtigkeit, wo Luft gezogen wird, das gilt es zu überprüfen. Rückschlagventile würde ich im Pool-Kreislauf wenn möglich vermeiden, da diese den Durchfluss erheblich bremsen. Die Solarabsorber laufen ja auch in der Regel leer, damit die Absorber nicht durch Unterdruck beschädigt werden und damit das in den Absorber verbleibende Wasser nicht unendlich aufheizt etc.
Die eingestellte Leistung der Pumpe scheint auch zu niedrig zu sein, um das ganze System dann wieder zu füllen. Dazu passt evtl. auch das milchige Wasser, denn wenn zu wenig Leistung da ist, wird zu wenig gefiltert und im Wasser bilden sich Algen, Biofilm. etc.
Dazu evtl. zu wenig Chlor, zu viel Cyanursäure, schon ist das Wasser milchig!
Erste Schritte wären also:
- Details hier mitteilen, dann kann man besser helfen.
- Pumpenleistung erhöhen,
- Wasser messen, ggf. Schockchlorung,
- 1 bis zwei Tage filtern und immer wieder rückspülen.
- Absorber nach Undichtigkeiten absuchen
Gruß Steve
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Was heißt denn hier eigentlich „möchte keine Absorber, sondern nur Solarkollektoren… „?
Im Grunde handelt es sich ja immer um Absorber, denn es sind meist Schläuche verbaut, durch die das Wasser fließt, während die Sonne darauf scheint und die daraus resultierende Wärme von den Schläuchen absorbiert und mehr oder weniger an das durchströmende Wasser abgegeben wird.
Wenn es also um diese Kollektoren geht, die es von Steinbach gibt, da kann man sagen, die taugen nicht viel. Von anderen Kollektoren für die Brauchwasser-Erwärmung auf dem Hausdach sollte man im Pool-Bereich die Finger lassen, da diese nicht für Poolwasser geeignet sind.
Gute Absorber-Systeme gibt es von OKU, Dolphi-Ripp, Solar Ripp, Roos usw.
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Ich chlore ja auch so gut wie ausschließlich anorganisch und hatte vor zwei Jahren den Poollab auch. Von dem war ich aber so genervt und er ging auch nach der dritten Messung schon kaputt, dass ich wieder auf den Schütteltester zurück gegangen bin.
Und ich bin der Meinung, wenn man anorganisch chlort, dann reicht es, PH- und Chlorwert zu wissen, den ganzen anderen Kram braucht man dann nicht.
Zum Messen an sich: Ich weiß nicht, warum wir in 2022 noch keine vernünftigen Testgeräte im Privat-Poolbereich haben. Poollab und Scuba finde ich absolut rückständig, umständlich und aus der Zeit gefallen.
Mir wäre am liebsten ein Mess-Modul, was im Filterkreislauf eingebunden ist und per App aufm Smartphone alles anzeigt, was wichtig ist. Das wäre mal was. In etwa wie der Blue Connect.
Ich tüftle gerade an einem solchen Modul und wie man sowas umsetzen könnte.
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Hallo Heiko,
kein Problem, ich mache das gern, das ist mein Hobby!
Von den Düsen darfst Du Dich auch mal nicht verrückt machen lassen…wenn es sich um so etwas hier handeln sollte…
https://www.poolsana.de/einbauskimmer-deluxe-mit-flanschblende-und-schlauchduese-32/38-mm
…sowohl der Skimmer als auch die Düsen haben alle 1 1/2 Zoll Innengewinde, die Schlauchtüllen für 32/38 mm sind da nur eingeschraubt. Man kann an die 1 1/2 Zoll IG ganz normal mit seiner 50 mm Verrohrung ran, siehe meine Bilder.
Falls Du weitere Fragen hast, stelle sie gern.
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Hallo Heiko,
ich habe Deine Antwort bezügl. der Unsicherheit bei der SFA gesehen und möchte Dir hier gern antworten.
Ich weiß jetzt leider nicht, was genau Du für ein Set meinst bei Poolsana…ob Pool inkl. Technik oder nur ein Technikset.
Grundsätzlich sind die Sachen bei Poolsana nicht schlecht, aber einiges finde ich in der Tat nicht optimal bei den Filteranlagen zusammen gestellt…das ist aber bei vielen Poolshops so. Es werden immer mal Sets verkauft, wo die Pumpen eigentlich zu stark für die Filterbehälter sind. Eine 10 m³-Pumpe verkauft sich vielleicht besser als eine 8 m³-Pumpe…vielleicht liegt es daran.
Wenn Du bei Deinem 4,50 x 1,50er Rundpool von einer Wasserhöhe von ca. 1,40 ausgehst, was realistisch ist, dann hast Du gut 22,3 m³ Wasser da drin. Das sollte drei Mal am Tag im Hochsommer umgewälzt werden können, wobei eine Umwälzung des Wasserinhalts in etwa drei bis vier Stunden betragen sollte, damit man auf ausreichend Filterzeit kommt.
Da bist Du in der Tat mit einem 500 mm Filterbehälter für 75 Kg Sand in Kombi mit einer Pumpe, die 8m³/h bei 8 m Wassersäule schafft, sehr gut bedient. Das wäre etwa so eine:
https://www.poolsana.de/sandfilteranlage-pro-prime-500/speck-pp-9
oder
Da stimmen Filtergeschwindigkeiten, die Pumpen sind auch gut leise und Du hast noch Reserven für mal Solarabsorber aufm Dach oder auch für längere Leitungsstrecken.
Ich rate generell auch dazu, keine Komplettsets zu kaufen, sondern die Sachen einzeln, also Pool, Filteranlage, Verrohrung, Vlies, Leiter usw., alles einzeln. Bei den Sets geht man oft Kompromisse ein und das bisschen, was man da spart, gibt man schnell wieder aus, wenn man merkt, was für billiges Vlies dabei war oder dass die Leiter nichts taugt!
Dann kurz noch zu der Wärmepumpe: Tue Dir einen Gefallen und vergiss alles unter 13 kW bei Deinen über 20 m³! Auch da wird viel angegeben…die 7 oder 9 kW WP mögen ja bis 35 m³ Wasser reichen…aber wie viel Grad Erhöhung schaffen die dann unter welchen Bedingungen? Das steht da oft nicht bei und hinterher ärgert man sich richtig. Erfahrungsgemäß laufen die dann nämlich auch ewig und fast durchgehend, wenn man vernünftige Temperaturen haben möchte, wenn die das überhaupt schaffen…der Stromanbieter freut sich und ihr und die Nachbarn auch, denn auch die Inverter-WP haben ihr Betriebsgeräusch.
Das mit der Rückspülleitung an das Fallrohr vom Haus ist möglich…aufpassen sollte man aber hier, wenn Regenwasser und Abwasser getrennt abgeleitet werden vom Grundstück…wenn man dann das Poolwasser in das Regenwasser einleitet und irgendwann kriegt das mal einer mit vom Sielverband oder sonst wer, kann das mächtig Ärger geben inkl. Bußgeld…braucht bloß ein Nachbar neidisch sein auf euren Pool, hats alles schon gegeben.
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Hallo,
ich verstehe es nicht ganz.
Wenn ich Fittinge habe, werden in diese so gut wie immer Rohr- oder auch Flexschlauch-Stücke eingeklebt…und diese Rohre oder Schlauchstücke werden angefast und dann in den Fitting (mit eingebrachtem Kleber) eingeschoben.
Hat man zufällig einen Fitting mit Klebemuffe und einen Fitting mit Klebestutzen, die direkt ohne Rohrstück dazwischen verbunden werden sollen (was meines Erachtens eher selten vorkommt), dann wird halt der Fitting mit dem Stutzen etwas angefast.
Es bekommt also immer das Teil, was man IN ein anderes einschiebt, eine Fase…und gut ist!
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Ich habe Dir bei Deiner Planungsfrage geantwortet:
https://poolheld.de/heldenwissen/frage/poolplanung-bin-ich-richtig-aufgestellt/
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In der Regel reichen 15 bis 20 cm aus…letztendlich wird das ja kein Wolkenkratzer in Tokio, sondern es soll quasi nur das Erdreich rings um den Pool derart befestigt und in Position gehalten werden, dass dieses nicht den Pool eindrücken kann.
Das geht nämlich ganz schnell, wenn der Pool-Eigentümer beim Bau aus Sparsamkeit auf die Magerbeton-Hinterfüllung verzichtet hat und er dann mal das Wasser ablässt, um eine Grundreinigung durchzuführen…da hat so eine süße Stahlwand quasi nichts entgegenzusetzen. Da findet man ja auch diverse Bilder und Berichte im Netz…und ich bin jahrelang in diversen Poolforen aktiv gewesen und habe diverse Berichte dazu gesehen…und immer noch versuchen manchmal Leute, es sich irgendwie schön zu reden, um die 300 € zu sparen und belächeln einen als Spinner oder meinen, ihnen passiert das schon nicht, wenn man drauf hinweist, dass mit dem Mutterboden- oder Sandaushub besser nicht der Pool verfüllt werden sollte.