Da hatte ich nun den gebrauchten Kasten (Rittal Schaltschrank) mit einem Boden der schon gut zerlöchert war.
Ursprünglich hatte ich auch überlegt, diese Seite noch oben zu machen und die Unterseite neu zu öffnen.
das macht den Kasten aber auch nicht schöner und ist auch viel Arbeit die großen Löcher da rein zu machen.

Ein Blech für die Bodenplatte wurde neu gelasert, der Boden aufgeschnitten und die Platte eingeschweißt.

dann kamen die Löcher für die Schaugläser der UVC-Lampe und ein Schaufenster für die Durchflussmessung.

und die ausschnitte in der Tür für die Stellhebel.

Dann noch die Trägerbleche eingeschraubt und fertig ist der Rohkasten.

Ende März 2026 hatte ich den Kasten wider im garten und da war er noch hell und geräumig.
Die Kernlöcher für die Gewinde der halteschrauben an den Rohrklemmen hatte ich schon mit lasern lassen und brauchte mich auch so nicht um die Positionen zu kümmern.
Die Rohrschellen habe ich dann montier, musste aber später ein paar durch selbstgedruckte ersetzen.
An machen Stellen hatte ich keinen Platz um das Rohr soweit aus der Position zu bewegen, dass es aus der schelle hinaus ging.
Die gedruckten Schellen haben zwei Schrauben und einen U-Bügel der zum lösen des Rohrs nur abgeschraubt werden muss.
Nun war es an der Zeit die letzten Komponenten von der Spanplatte zunehmen.
Die hat in der Zeit wirklich gut und lange gehalten.
Als erste Komponenten habe ich die vier Kugelhähne an die Positionen gebracht, ausgerichtet und verklebt.
Die sollten gerade werden.
im zweiten Schritt habe ich die UVC-Einheit positioniert.
an der Außenseite passen auch die Ausschnitte zu den Blenden der Kontrollfenster.
Hier noch in schwarz.
Innen sieht die Verriegelung dann so aus.
nach außen kann nichts herausfallen und innen wird es durch die Überwurfmutter der UVC-Lampe geführt.
Die Position des Dreifachwinkels am rechten Kugelhahnpaar ist fix und war bereit für die Verbindung mit 3D-gedrucktem Bogen von der UVC-Lampe zum Dreifachwinkel vor den beiden Kugelhähnen.
Die verbindungen zu zwei genauen punkten habe ich dann so verklebt, dass ich alles vorbereitet und eingestrichen habe und dann beide Enden im montierten Zustand zusammengesteckt habe.
So passt die Länge auch spannungsfrei.
In der Zeit wo ich im Garten messe und klebe, läuft im Haus der Drucker und produziert die Stellhebel für die Kugelhähne.
Die Blende für den Y-Filter im Boden ist auch schon fertig.
und damit man den Fitter auch dadurch bekommt, ist das die Blende zweiteilig mit Nut und Feder.
Für die Abstände über den Kugelhähnen hatte ich keinen Fixpunkt für den Abstand nach hinten.
Da der Abstand bei allen vier Stellen gleich war, habe ich mir eine Klebeleere gedruckt. So dass ich an dieser Stelle nicht darauf achten musste, dass der Abstand und der Drehwinkel stimmt.
Alle paar Tage habe ich mir die Übersicht verschafft. Alles was fertig ist in grün zu färben.
Das hat dann bei der Reihenfolge der nächsten Schritte geholfen.
Als nächstes habe ich dann den Rücklauf der Wärmepumpe geklebt.
Das ging über ein gerades Stück PVC-U-Rohr zu einem gedrucktem Rohrstück, dann gerade aus und wider nach vorne zu dem nächsten Kugelhahn.
Später nach dem Kugelhahn weiter zur Durchflussmessung.
Wäre auch was für den Instrumentenbau.
Das kuriose bis jetzt: Für keins der geklebten Rohrsegmente musste eine der Blechstreben gelöst werden.
So langsam wird es aber auch Zeit, die hinteren Rohre anzupassen und zu kleben.
Parallel wurde dann auch der letzte der drei Stellhebel fertig.
Hier noch unbearbeitet.
und vorgeschliffen.
Und hier mein lieblingsteil:
Das rechte ende des Y-Filters und der Winkelbogen.
Mit kurzen Reststücken zum ausrichten zusammengesteckt den Abstand zwischen Einleger und 90° Bogen gemessen und angezeichnet.
Alles vorbereitet und zusammengesetzt und dann klingelte das Telefon. Also schob ich die Rohre zusammen und ging ans Telefon.
Leider hatte ich nach dem Gespräch festgestellt, dass da ja noch eine schöne Linie auf dem PVC-U Rohr eine Schöne Linie war.
Die ist nun leider komplett und weiter im Einleger verschwunden.
Der 90°bogen und die PVC-U-Stücke waren ja nicht tragisch.
Aber der Einleger für den Y-Schrägsitzfilter hatte eine Nut für den O-Ring.
Mit viel Spannung und schmerzenden Händen hätte ich die Verschraubung über dem 90° und 45° Bogen auch noch irgendwie zusammenbekommen. Aber das war mir zu wieder.
Der einzige Schrägsitzfilter in 50 mm der verfügbar war kam aus China.
Aber auch selbst bei den Y-Filtereinheiten von Deutschen läden bekommt man die Einleger auch nicht für die Modelle als Ersatzteil.
Also habe ich dieses Teil nachgedruckt und es herrschte wider Gelassenheit.
Für den Durchflussmesser brauchte ich auch einen Einleger neu und musste Ihn Drucken. Der war bei PVC-Welt auch nicht zu bekommen. Die andere Seite konnte ich mit dem Restrohr noch weiterverwenden.
Die restlichen Rohrsegmente gingen dann alle bis auf ein paar Kleinigkeiten schön zusammen.
Der Kasten war dann Ende Mai fertig und konnte aufgehängt werden.
Das Plateau war noch nicht fertig weil ich jede Minute in der Kasten gesteckt hatte und darum habe ich ihn erstmal an Zaunprosten verschraubt.
Den Waterco Multizyclon 12 habe ich dann auch angebracht.
Im ersten Moment mit druck auf dem System sah es aus wie in einem Geschirrspüler. Es spritzte aus vielen Winkeln in alle Richtungen und als ich dann mit dem Kopf heran kam um zu schauen Wo es noch undicht war, kam mir die Szene aus dem Film „Das Boot“ nach dem Angriff in Gibraltar in den Sinn.
Das sah ähnlich aus.
Also die Pumpe noch mal Stoppen und schauen was ist alles noch nicht fest.
Aus der neuen UVC-Lampe kam es auch getröpfelt und das habe ich auch nicht mit Silikonfett in den Griff bekommen.
da haben sie mir eine Neue geschickt und die war dann auch dicht.
Im nächsten Schritt erst mal Provisorisch ein Kabel zur UVC-Lampe verlegt.
Das muss gegenwärtig immer noch beim Badebetrieb händisch vom Strom getrennt werden.
Wobei ich auch schon zum reinigen bei Laufender UVC-Lampe im Wasser war.
Die Blenden für die Kontrollfenster bekommen noch ihr endgültiges Finish.
Und wo wir gerade bei den Filmen sind muss ich bei dem Bild an HAL 9000 denken.
In den Kasten kommt noch die Messstrecke und die Dosierpumpe für PH-minus.
Das ist auch schon in der Planung, aber dafür hatte ich noch keine Zeit.
Das Poolplateau kommt in einen anderen Beitrag.


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