Heldenwissen

Finde Antworten auf Deine Fragen oder stelle sie hier in der passenden Kategorie.
Helden helfen Helden!

  • Jonas

    Mitglied
    29. April 2026 um 10:09

    Hallo Stephan,

    grundsätzlich gibt es bei allen Achtformpools die am Markt angeboten werden, keine wirklichen Unterschiede in der Konstruktionsart, welche bedingen, dass die eine Art auf „jeden Fall eine Betonbodenplatte“ benötigt, eine Art aber „auf jeden Fall nicht“. Das Aufbauprinzip ist bei Achtformpools grundsätzlich immer gleich, man hat zwei seitliche Stahlträger, und diese sind unter dem Pool mit einer Querstrebe miteinander verbunden. Alleine, um eine Stabilität dieses Trägersystems garantieren zu können, wird in der Regel immer eine Betonplatte empfohlen, da die Querstrebe dann in den Beton mit eingelassen wird.

    Ein wichtiger Grund, weshalb man des Weiteren meist grundsätzlich bei Pools aller Art, egal ob Achtform, Rund, Oval oder Rechteck, eine Betonbodenplatte empfiehlt, ist die Tragfähigkeit des Untergrunds. Bei einem mit Wasser gefülltem Pool mit einigen m³ Inhalt, also mehreren Tausend Litern Waser, wirken über die Zeit einfach enorme Kräfte auf den Untergrund. Selbst bei einem Boden, der vermeintlich tragfähig ist, weil er gewachsen ist oder z.B. eben aus Lehm, wie in deinem Fall, können sich durch das dauerhafte Gewicht welches auf ihm lastet über die Zeit trotzdem Verschiebungen ergeben. Und selbst kleinste Verschiebungen im Boden reichen auch schon aus, dass z.B. die Stahlwand an einer Stelle etwas einsackt und dann das gesamte System in sich nicht mehr stabil ist.

    Der Kern ist: Ob das passiert oder nicht, kann wenn überhaupt am ehesten noch ein Statiker vor Ort bei dir beurteilen – Sicher aber nicht verlässlich irgendjemand am Telefon, welcher die örtlichen Gegebenheiten gar nicht genau kennt. Deswegen wird grundsätzlich eigentlich fast immer eine Betonbodenplatte empfohlen.

    Nebeneffekt von einer Bodenplatte, der auch nicht unterschätzt werden darf: Du erhältst einen ebenen Untergrund – Du musst auch bedenken, dass der Untergrund letztendlich dein Boden deines Pools ist, da sich durch die Poolfolie jede Unebenheit im Boden durchdrückt. Mit einer Betonplatte schaffst du eben zuverlässig einen glatten, ebenen Untergrund.

    Also grundsätzliche Empfehlung: Betonbodenplatte, einfach um möglichst Ärger hinterher zu vermeiden und um nachhaltig Freude an dem Pool zu haben. Grundsätzlich gibt es aber wie gesagt keine Unterschiede in den Pools am Markt, dass man sagen kann, mit dem einem System brauchst du eine Bodenplatten, mit dem anderen nicht.

    Grüße

    Jonas

    • Letzte Bearbeitung 3 Wochen, 5 Tage aktiv. von  Jonas.
    • Letzte Bearbeitung 3 Wochen, 5 Tage aktiv. von  Jonas.