Kurz zu mir:
Meine Name ist Georg und ich wohne mit meiner Frau Anja und meinen beiden Söhnen Fabio und Matteo im wunderschönen Mühlviertel (Oberösterreich). Im Frühling 2019 sind wir in unser selbst erbautes Einfamilienhaus gezogen, das auf einem 662 m2 Grundstück steht. Das Budget war (wie bei den meisten Häuselbauern) knapp, und somit haben wir mit der Einstellung „Pool wär cool, geht sich aber finanziell nicht aus“ gebaut. Vielleicht sollte es später mal ein günstiger Aufstell-Pool werden.
Dann kam die Covid-Pandemie.
Der Anfängerpool
Viel Zeit zuhause. Viel Zeit zum Nachdenken. Und schwupps schon stand ein günstiger Frame-Pool mit Durchmesser 366cm im Garten.
Dieser hat jahrelang seine Dienste getan und war für unsere noch kleinen Kids ideal. Sie konnten bei einer Wassertiefe von 70cm gleich mal ohne Schwimmhilfe stehen und so war der Spaßfaktor groß.
Die Jahre vergingen, die Kinder lernten Schwimmen und irgendwie kam der Wunsch nach einem größeren, tieferen Pool auf. Auch war der Wartungsaufwand hoch (keine Poolabdeckung, keine Dosieranlage, etc.) und so fühlte er sich doch bis zum Schluss etwas wie ein Provisorium an.

Die Entscheidungsphase
Schon seit einigen Jahren schwirrte mir im Kopf ein neues Projekt herum. Es sollte in absehbarer Zeit ein ordentlicher Stahlwandpool werden. Doch lange Zeit fehlte mir der Wille das doch große Projekt anzugehen. „Ein Jahr tut’s der alte Pool noch“ – so ging’s zwei, drei Jahre dahin. Doch im Sommer 2025 wurde es dann irgendwie konkreter. Ende des Sommers, also die Badesaison zu Ende ging und die Einwinterung des Pools nahte, kam dann der Moment – ich sagte zu meiner Frau „jetzt oder nie“. Packen wir es an!
Und somit wurde aus der Einwinterung eine komplette Demontage.


Die Planungsphase
Ein Projekt will gut geplant und durchdacht werden.
Und somit begab ich mich auf Recherche. Schnell stieß ich auf TomTuT und Poolheld.de und lies mich inspirieren. Ich muss sagen dass dies wirklich eine große Hilfe war. Nebenbei schaute ich viel auf Pinterest und in diversen Facebook-Gruppen und somit wurde aus einer wagen Idee ein immer konkreteres Bild.
Ganz grob sollte es werden:
Ein teilversenkter Stahlwandpool, der durch die Lage im Eck des Grundstücks teilweise mit einem Holz-Podest verbaut werden soll, von dem eine Leiter in den Pool führt. Das Podest sollte genug Platz für zwei Liegen bieten. Eine ordentliche Solardusche und Außengestaltung sollen das Projekt auch zu einem optischen Hingucker machen.
Ein befreundetes Paar hatte ein ähnliches Projekt bereits vor Jahren umgesetzt und dort holten wir uns auch Ideen wie es aussehen könnte.

Ich verbrachte Stunden am Schreibtisch und zeichnete eine Skizze nach der anderen. Welchen Durchmesser sollten wir wählen? Wieviel Abstand zur Grundstücksgrenze sollen wir halten? Wie groß soll die Holzterrasse werden? Wo soll die Solardusche hin? und und und ….
Lange beschäftigten wir uns auch mit der Frage, wie tief der Pool werden soll und wie tief er in der Erde versenkt werden soll.
Schließlich einigten wir uns auf:
- Stahlwandpool mit sandfarbener Folie
- Durchmesser 4,5m
- Tiefe 1,5m
- 50% teil-versenkt
Nach Wochen der Planung war dann doch irgendwann ein finaler Plan da mit dem wir beide (Frau und ich) glücklich waren.
Warum teilversenkt?
Einfach erklärt:
- Ohne Versenkung wäre uns der Pool zu hoch und zu präsent im Garten.
- Vollständig versenkt bedeutet eine wesentlich größere Menge an Aushub
- Teilversenkt bietet weiters eine gewisse Sicherheit, damit kleine Kinder nicht so leicht in den Pool plumpsen
Die „Rohbauphase“
Ein Baggerfahrer war schnell gefunden. Zu unserem Glück war dieser hauptberuflich Polier am Bau und hatte somit das Wissen und auch die Connections zu seiner Firma, um uns auch gleich den Betonmischer und das Betoneisen zu organisieren.
Ein großes Hindernis blieb aber: Der Pool ist am hinteren Ende des Grundstücks positioniert ohne Zugang von außen. Der gesamte Aushub musste also einmal quer über das Grundstück nach vorne transportiert werden. Mit einem Dumper grundsätzlich kein Problem. Allerdings war die Durchfahrt mit 1,60m seeeehr schmal und die meisten Dumper seeeeehr breit. Nach langem Suchen hatten wir dann einen Dumper gefunden, der mit 1,45m Breite geradeso durchpasste. In der Theorie. In der Praxis sollte es dann noch spannend werden.
An einem Dienstag im November legten wir dann los. Um 7 Uhr morgens wurde der Bagger gestartet und das Loch wurde sukzessive größer und tiefer. Es sollten schlussendlich 20 m3 Aushub werden. Vater und Schwiegervater halfen tatkräftig mit und ich hatte die Ehre, den Dumper rückwärts aus dem Grundstück hinauszumanövrieren. Es ist aber gut ausgegangen – bis auf den Rasen, der natürlich danach ein Totalschaden war, blieb alles andere wie die Hausmauer unversehrt.

Trotzdem sollte es stressig werden. Der Betonmischer stand um 14:30 Uhr bereit, da waren die Helfer noch damit beschäftigt, das Bewehrungseisen in die Baugrube zu legen. Das ging flink voran und so konnte ich mit vier Dumper-Fuhren die gesamt 3m3 Beton vom Betonmischer ins hintere Eck des Gartens transportieren und in die Baugrube kippen. Zusätzlich zum Fundament für den Pool wurde auch gleich ein kleines Fundament für den Technikbereich des Pools gegossen. Um 16 Uhr war alles komplett und wir konnten mit dem traditionellen „Betonier-Bier“ anstoßen.

In den folgenden Tagen wurde die Baugrube noch abgeplant, damit die knapp 1m hohen Wände über den Winter nicht einstürzen. Und somit ruht die Baustelle bis ins Frühjahr 2026.

Die Kreditkarte glüht
Mit dem Saisonende und Black Friday kamen einige Aktionen auf poolsana, dich ich ausgenutzt habe. Und so hab ich gleich im Herbst den kompletten Pool inklusive Technik, Edelstahl-Leiter, Poolscheinwerfer und 9kW Wärmepumpe bei poolsana eingekauft. Die Gerätschaften lagern in der Zwischenzeit in der Garage und warten auf den Frühling.

To be continued….


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